Was kostet ein Hausboot?
Aktualisiert am · Redaktion yachtkaufen.com
Beim Hausboot Preis liegen Welten zwischen den Angeboten: Ein kleines, trailerbares Hausboot gibt es gebraucht schon für unter 20.000 Euro, ein neues Wohn-Hausboot mit Heizung, Isolierung und großer Terrasse kostet 120.000 bis 500.000 Euro, Einzelbauten auch mehr. Mindestens so wichtig wie der Kaufpreis sind die laufenden Kosten und die Frage, wo das Boot liegen darf. Dieser Ratgeber zeigt Neu- und Gebrauchtpreise mit Quellen, die jährlichen Kosten für Liegeplatz, Versicherung und Winterlager sowie die Regeln für Führerschein und Wohnen an Bord.
Was kostet ein Hausboot? Die Preisklassen
"Hausboot" ist kein rechtlich definierter Bootstyp. Der Begriff reicht vom kompakten Ponton-Boot mit Kajüte über den ehemaligen Charter-Kanalkreuzer bis zum schwimmenden Haus ohne eigenen Antrieb. Grob lassen sich fünf Preisklassen unterscheiden:
- Kleine und trailerbare Hausboote, Rohbauten: Einstieg für Wochenenden auf ruhigen Gewässern, oft mit Außenborder.
- Ältere Wohnschiffe aus Stahl: umgebaute Binnenschiffe oder Motorkreuzer, viel Platz für wenig Geld, aber mit hohem Instandhaltungsrisiko.
- Gebrauchte Serien-Hausboote: Ponton- oder Katamaran-Hausboote jüngerer Baujahre, häufig aus Charterflotten.
- Wohn-Hausboote um 12 Meter: ganzjährig nutzbar, mit Heizung, Bad und Küche wie in einer kleinen Wohnung.
- Luxus-Hausboote und Neubauten nach Kundenwunsch: autarke Technik, große Wohnflächen, individuelle Ausstattung.
Hausboot Preis neu
Feste Preislisten veröffentlichen nur wenige Werften, weil viele Hausboote individuell gebaut werden. Die Berliner Werft Nautilus Hausboote nennt als Orientierung: Einfache Modelle gibt es ab rund 120.000 Euro, Premium- und Luxusmodelle liegen je nach Ausstattung zwischen 250.000 und 500.000 Euro.
Ein Blick auf aktuelle Inserate von Werften und Händlern auf Kleinanzeigen (Stand 2. Oktober 2026) bestätigt diese Spanne:
- Exklusiver Neubau einer Werft: 245.000 Euro
- Hausboot Baujahr 2025, sofort verfügbar: 219.000 Euro
- Katamaran-Wohnboot neu ab Werft in Amsterdam: 361.790 Euro
- Autarkes Luxus-Hausboot mit 17,9 × 5,7 m und 230 PS: 499.000 Euro
- Schlüsselfertiges Luxus-Hausboot mit 105 m² Wohn- und 50 m² Terrassenfläche: 749.000 Euro (Verhandlungsbasis)
Wichtig für den Preisvergleich: Manche Angebote verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, andere enthalten bereits einen Liegeplatz oder eine eingeführte Vermietung. Fragen Sie immer nach, was genau im Preis steckt.
Gebrauchte Hausboote: aktuelle Angebotspreise
Für gebrauchte Hausboote gibt es keine Preisliste. Wir haben am 2. Oktober 2026 die Inserate mit Preisangabe auf Kleinanzeigen ausgewertet (Suchen "hausboot" und "wohnboot"). Die Werte sind Angebotspreise, keine Verkaufspreise.
| Kategorie | Beispiele aus den Inseraten | Angebotspreise |
|---|---|---|
| Kleine, trailerbare Hausboote und Rohbauten | Trailerbares Hausboot 6 × 2 m, Rohbau in Eigenregie | ca. 10.000–20.000 € |
| Ältere Wohnschiffe aus Stahl | Hausboot 14,90 × 2,70 m; Wohnschiff 18 m | ca. 25.000–70.000 € |
| Gebrauchte Serien-Hausboote, Bj. 2017–2021 | Treibgut 10.6; Blue Imex Bj. 2021 mit 45 PS; Nautino Premium Maxi Bj. 2017 | ca. 35.000–80.000 € |
| Wohn-Hausboote um 12 m, Bj. 2021–2025 | Aqua Casa 12 m Bj. 2021; Proreta 12; XL12 | ca. 159.000–219.000 € |
| Luxus- und Großhausboote | gebrauchtes Joylife-Hausboot; Neubauten | ca. 245.000–749.000 € |
Ausreißer nach unten gibt es auch: Alte holländische Stahlverdränger werden teils für 1.000 Euro "für Bastler" angeboten. Solche Boote kosten in der Instandsetzung schnell ein Vielfaches des Kaufpreises.
Eine weitere Quelle für gebrauchte Hausboote sind die Charterfirmen. Riverly (Locaboat) verkauft nach eigenen Angaben jedes Jahr etwa zehn Pénichettes aus der Flotte. Diese Boote sind in der Regel Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre gebaut, neun bis elf Meter lang und für fünf bis sieben Personen ausgelegt. Sie werden vor dem Verkauf repariert, aber nicht renoviert.
Bei jedem gebrauchten Hausboot entscheidet der Zustand des Schwimmkörpers über den Wert. Bei Stahlrümpfen sind Blechdicke und Korrosion, bei GFK-Rümpfen Feuchtigkeit und Osmose das Thema. Ein Kaufgutachten durch einen Bootsgutachter ist bei Beträgen in dieser Größenordnung gut investiertes Geld, die Gebrauchtboot kaufen Checkliste hilft bei der ersten Besichtigung.
Hausboot, Stahlverdränger oder schwimmendes Haus?
Bevor Sie Preise vergleichen, sollten Sie klären, welche Art von Hausboot Sie suchen:
- Fahrfähiges Hausboot (Sportboot): Es hat einen eigenen Antrieb, eine CE-Kennzeichnung nach der Sportbootrichtlinie und darf als Sportboot auf Binnengewässern fahren. Laut BOOTE ist die Zulassung als Sportboot an EU-weite Bauvorschriften und die CE-Zertifizierung gebunden. Mehr zur Einordnung unter Ce Kategorie Boot.
- Schwimmendes Haus oder Wohnboot: Es liegt dauerhaft fest verankert, hat oft keinen eigenen Antrieb und ist über Leitungen an Strom, Wasser und Abwasser angeschlossen. Hier gelten eher baurechtliche als schifffahrtsrechtliche Regeln.
- Motoryacht mit Wohnkomfort: Wer mehr fahren als liegen möchte, landet oft bei klassischen Stahlverdrängern. BOOTE sieht sie eher bei erfahrenen Skippern, die auf größeren, offenen Gewässern unterwegs sind. Beispiele finden Sie unter Stahlverdränger kaufen, etwa Linssen Grand Sturdy kaufen oder Lotti Tug Yacht 15M kaufen.
Wie stark sich die Betriebskosten unterscheiden können, zeigte ein Vergleich in BOOTE: Ein Hausboot vom Typ BunBo 11.60 und ein Stahlverdränger vom Typ Passion Classic 12.60 verbrauchten bei Marschfahrt jeweils rund 2 Liter pro Stunde, die Charterwoche kostete beim Stahlverdränger aber fast das Doppelte.
Hausboot Kosten beim Kauf: was zusätzlich anfällt
Führerschein
Für Sportboote mit Verbrennungsmotor bis 11,03 kW (15 PS) oder Elektromotor bis 7,5 kW brauchen Sie in Deutschland keinen Sportbootführerschein. Viele kleinere Hausboote sind deshalb führerscheinfrei, größere Modelle haben aber häufig stärkere Motoren, in den ausgewerteten Inseraten etwa 45 PS oder zweimal 30 PS. Dann ist auf Binnengewässern der SBF Binnen Pflicht; die amtliche Prüfungsgebühr beträgt 130,78 Euro. Details unter Führerscheinfrei Boot fahren und Sportbootführerschein Kosten. Die Charterbescheinigung, mit der man gemietete Sportboote unter 15 Metern auf bestimmten Binnenrevieren ohne Schein fahren darf, gilt nur für die Vermietung, nicht für das eigene Boot (siehe Charter Schein). Passende Boote ohne Scheinpflicht finden Sie unter Führerscheinfreies Boot kaufen.
Kennzeichen
Motorisierte Hausboote brauchen auf den Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes ein gültiges Kennzeichen. Das amtliche Kennzeichen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts kostet 29,70 Euro, eine Änderung oder ein Eignerwechsel 14,85 Euro. Alternativen erklärt der Ratgeber Boot anmelden.
Transport und Finanzierung
Hausboote ohne Trailermaß müssen per Spedition oder auf dem Wasserweg überführt werden. Mit welchen Kosten Sie dafür rechnen müssen, zeigt der Ratgeber Boot Überführung Kosten. Größere Käufe werden häufig finanziert, Hinweise dazu gibt der Ratgeber Boot finanzieren.
Hausboot Unterhaltskosten pro Jahr
Liegeplatz
Der Liegeplatz ist bei Hausbooten der wichtigste und oft schwierigste Kostenpunkt. BOOTE weist darauf hin, dass ausgewiesene Hausboot-Liegeplätze in Deutschland knapp sind und meist an hohe Auflagen geknüpft werden. Riverly nennt für den Heimathafen 1.000 bis 1.500 Euro pro Jahr, je nach Hafen. Als Vergleich: In der Marina Rünthe kostet ein Jahresliegeplatz im Wasser für Boote bis 12 Meter 1.467 Euro, bis 15 Meter 1.867 Euro, inklusive Stromanschluss mit Zähler (Strom 0,60 Euro pro kWh). Weitere Preise finden Sie unter Liegeplatz Kosten.
Für dauerhaft bewohnte Hausboote kommen am Liegeplatz Kosten hinzu, die bei einem Sportboot fehlen: Floating House nennt als zusätzliche Posten die Ver- und Entsorgung, die Befestigung, gegebenenfalls eine Beteiligung an einer neuen Steganlage, naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen und anteilige Kosten eines Bebauungsplanverfahrens. Eine eigene Kläranlage mit Membranfilter kostet deutlich mehr als ein Kanalanschluss.
Versicherung
Der Makler Nammert bietet eine eigene Hausbootversicherung an. Die Haftpflicht beginnt bei 79 Euro, die Vollkasko bei 219 Euro im Jahr. Der Hausrat ist mit 3 Prozent der Versicherungssumme, mindestens 1.000 Euro, mitversichert. Wichtig für Hausboote, die im Winter im Wasser bleiben: Direkte Frost- und Eisschäden sind in den Grundbedingungen dieses Anbieters nicht versichert. Eine kurzzeitige Vermietung bis 30 Tage im Jahr lässt sich mitversichern. Mehr dazu unter Bootsversicherung.
Winterlager
Wer das Hausboot im Winter an Land stellt, zahlt nach Fläche. Die Bootshalle Malchow an der Mecklenburgischen Seenplatte berechnet 38 Euro pro Quadratmeter in der Halle und 22 Euro im Freilager, Lagerböcke kosten 120 Euro (bis 8 t) bzw. 160 Euro (über 8 t), Kran oder Slipwagen nach Angebot. Für ein Hausboot mit 12,5 × 4,5 m (rund 56 m²) ergibt das etwa 2.140 Euro in der Halle oder 1.240 Euro im Freien, jeweils zuzüglich Böcke und Kran. Mehr unter Winterlager Boot Kosten.
Wartung, Energie und Treibstoff
Ver- und Entsorgung kosten bei bewohnten Hausbooten ähnlich viel wie bei einer kleinen Wohnung an Land. Dazu kommen regelmäßige Werftaufenthalte für Unterwasserschiff und Technik. Die Marina Rünthe berechnet für die Hochdruckreinigung des Unterwasserschiffs bei 10 bis 12 Meter Länge 68 Euro. Der Treibstoffverbrauch ist bei langsamen Verdrängern gering, BOOTE maß beim BunBo 11.60 rund 2 Liter pro Stunde.
Beispielrechnung für ein 12-Meter-Hausboot
| Posten | Kosten pro Jahr |
|---|---|
| Liegeplatz im Wasser (Binnenrevier) | ca. 1.000–1.500 € |
| Haftpflicht und Vollkasko | ab ca. 298 € |
| Winterlager im Freien (ca. 56 m² + Böcke) | ca. 1.400 € |
| Summe ohne Strom, Treibstoff und Wartung | ca. 2.700–3.200 € |
Bleibt das Boot im Winter im Wasser, entfällt das Winterlager, dafür steigt das Risiko von Eisschäden. Für bewohnte Hausboote kommen Strom, Wasser, Abwasser und gegebenenfalls Heizung dazu. Wie sich Unterhaltskosten bei anderen Bootstypen zusammensetzen, zeigt der Ratgeber Boot Unterhaltskosten.
Wohnen auf dem Hausboot: was rechtlich gilt
Der Begriff Hausboot ist im deutschen Recht nicht definiert. Das macht das dauerhafte Wohnen an Bord zu einer Grauzone, die vor dem Kauf geklärt werden muss.
- Wasserstraßenrecht: Wer an einer Bundeswasserstraße eine Anlage errichten oder betreiben will, braucht nach § 31 Bundeswasserstraßengesetz eine strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts, wenn die Schifffahrt beeinträchtigt werden kann. Das betrifft fest verankerte Wohnboote und Stege.
- Baurecht: Ob ein Hausboot ein Fahrzeug oder eine bauliche Anlage ist, hängt von der Nutzung ab. Im Fall eines Hausboots auf dem Ruppiner See bestätigte das Verwaltungsgericht Potsdam 2018 zunächst eine Beseitigungsanordnung, das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hielt sie dann aber voraussichtlich für rechtswidrig. Maßgeblich sei, ob das Boot ein Wochenendhaus an Land ersetzt oder als Wasserfahrzeug zum Fahren dient.
- Vermietung: Laut Floating House sind für Hausboote, die vermietet werden sollen, in der Regel Baugenehmigungen erforderlich. Genehmigte Liegeplätze für schwimmende Häuser entstehen oft erst über ein Bebauungsplanverfahren, das mehrere Jahre dauern kann.
- Ganzjährige Nutzung: Nicht jedes Hausboot ist dafür gebaut. Riverly empfiehlt etwa, auf seinen gebrauchten Pénichettes nicht das ganze Jahr zu leben, ideal seien April bis November. Wer dauerhaft an Bord wohnen will, braucht Isolierung, Heizung und Doppelverglasung.
Lassen Sie sich vor dem Kauf schriftlich bestätigen, dass der gewünschte Liegeplatz für Ihre Nutzung (Freizeit, Ferienvermietung oder Wohnen) genehmigt ist. Ein Hausboot ohne passenden Liegeplatz verliert schnell an Wert.
Kaufen, mieten oder Eignerprogramm?
Wer nur wenige Wochen im Jahr an Bord ist, sollte die Kosten mit Charter vergleichen. BunBo vermietet seine Hausboote zum Beispiel ab 340 Euro fürs Wochenende.
Einen Mittelweg bietet Le Boat mit seinem Eignerprogramm: Sie kaufen ein Hausboot, Le Boat verchartert es über acht Jahre und zahlt eine garantierte Rendite von 8 Prozent pro Jahr (exkl. MwSt.) auf den Kaufpreis. Eigner können ihr Boot oder gleichwertige Boote der Flotte mehrere Wochen pro Saison nutzen. Am Ende kauft Le Boat das Boot je nach Modell zu 50 oder 60 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises (zzgl. MwSt.) zurück, alternativ behalten Sie es. Die Vertragsdetails sollten Sie vorab genau prüfen.
Tipps für den Hausbootkauf
- Liegeplatz zuerst: Klären Sie Liegeplatz und Nutzungsart, bevor Sie ein Boot kaufen.
- Gesamtkosten rechnen: Kaufpreis, Überführung, Liegeplatz, Versicherung und Winterlager über mehrere Jahre gegenüberstellen.
- Motorisierung prüfen: Mit bis zu 15 PS sparen Sie den Führerschein, haben aber weniger Reserven gegen Strömung und Wind.
- Gutachten einholen: Gerade bei älteren Stahlrümpfen schützt ein Gutachten vor teuren Überraschungen.
Aktuelle Angebote finden Sie unter Hausboot kaufen. Wenn das passende Boot noch nicht dabei ist, hinterlegen Sie Ihren Wunsch unter Boot gesucht, damit private Verkäufer Sie direkt ansprechen können.
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Fazit
Ein Hausboot kostet gebraucht ab etwa 20.000 Euro, als neues, ganzjährig bewohnbares Wohn-Hausboot 120.000 bis 500.000 Euro. Planen Sie für Liegeplatz, Versicherung und Winterlager bei einem 12-Meter-Boot rund 2.700 bis 3.200 Euro im Jahr ein, bei dauerhaftem Wohnen zusätzlich Kosten für Ver- und Entsorgung. Den Überblick über die Preise anderer Bootstypen gibt der Ratgeber Was kostet ein Boot.
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Häufige Fragen
Was kostet ein Hausboot neu?
Die Berliner Werft Nautilus Hausboote nennt für einfache Modelle rund 120.000 Euro, für Premium- und Luxusmodelle je nach Ausstattung 250.000 bis 500.000 Euro. Auf Kleinanzeigen bieten Werften und Händler neue oder neuwertige Hausboote zwischen etwa 219.000 und 749.000 Euro an.
Was kostet ein gebrauchtes Hausboot?
Kleine, trailerbare Hausboote und Rohbauten werden ab etwa 10.000 bis 20.000 Euro angeboten, gebrauchte Serien-Hausboote der Baujahre 2017 bis 2021 für rund 35.000 bis 80.000 Euro. Größere Wohn-Hausboote um 12 Meter Länge aus den Jahren 2021 bis 2025 kosten etwa 159.000 bis 219.000 Euro (Angebotspreise auf Kleinanzeigen, Stand 2. Oktober 2026).
Wie hoch sind die Hausboot Unterhaltskosten pro Jahr?
Die größten Posten sind Liegeplatz und Winterlager. Riverly nennt für den Heimathafen 1.000 bis 1.500 Euro im Jahr, ein Hallenplatz kostet etwa in Malchow 38 Euro pro Quadratmeter. Eine Hausbootversicherung beginnt bei Nammert mit 79 Euro (Haftpflicht) bzw. 219 Euro (Vollkasko) im Jahr. Dazu kommen Strom, Treibstoff und Wartung.
Darf man dauerhaft auf einem Hausboot wohnen?
Das ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Entscheidend ist, ob das Hausboot als Sportboot genutzt wird oder als ortsfeste Anlage gilt. Feste Anlagen an Bundeswasserstraßen brauchen eine strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung, ortsfeste Wohnnutzung oft zusätzlich eine baurechtliche Grundlage. Klären Sie das vor dem Kauf mit Hafen, Gemeinde und Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.
Brauche ich für ein Hausboot einen Führerschein?
Bis 11,03 kW (15 PS) Motorleistung beim Verbrennungsmotor bzw. 7,5 kW beim Elektromotor ist kein Sportbootführerschein nötig. Viele Hausboote haben aber stärkere Motoren, dann ist der SBF Binnen Pflicht. Die amtliche Gebühr dafür beträgt 130,78 Euro, dazu kommen Kurs und Attest.
Lohnt sich ein eigenes Hausboot oder ist Mieten günstiger?
Wer nur ein bis zwei Wochen im Jahr an Bord ist, fährt mit Charter meist günstiger, ein BunBo-Hausboot gibt es zum Beispiel ab 340 Euro fürs Wochenende. Ein eigenes Boot lohnt sich eher bei häufiger Nutzung oder wenn Sie es selbst vermieten. Le Boat bietet zudem ein Eignerprogramm mit garantierten 8 Prozent Rendite über acht Jahre an.
Quellen
- Hausboot kaufen – Häufig gestellte Fragen – Nautilus Hausboote GmbH (Berlin), abgerufen am 2.10.2026
- Kleinanzeigen: Angebote Hausboot und Wohnboot – Kleinanzeigen, abgerufen am 2.10.2026
- Pénichettes zu verkaufen – Hausboote gebraucht – Riverly (Locaboat), abgerufen am 2.10.2026
- Hausboot kaufen – Eignerprogramm – Le Boat, abgerufen am 2.10.2026
- Übersicht Hausboote: Schneckenhäuser – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Trend-Vergleich: Hausboot vs. Stahlyacht – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Recht: Wende im Hausboot-Drama – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Bundeswasserstraßengesetz (WaStrG) § 31 – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 2.10.2026
- Hausboot kaufen – Leitfaden – Floating House, abgerufen am 2.10.2026
- Was beachten beim Liegeplatz fürs Hausboot – Floating House, abgerufen am 2.10.2026
- Hausboot – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Wohnboot – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- Hausbootversicherung – Nammert Versicherungsmakler, abgerufen am 2.10.2026
- Preisliste gültig ab 01.01.2026 – Marina Rünthe, abgerufen am 2.10.2026
- Preisliste Bootshalle – Bootshalle Malchow, abgerufen am 2.10.2026
- Sportbootführerscheinverordnung (SpFV) § 5 – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 2.10.2026
- Prüfungsausschuss Berlin – Prüfungsgebühren (gültig ab 01.01.2026) – DMYV / DSV, abgerufen am 2.10.2026
- § 9 BinSch-SportbootVermV – Charterbescheinigung – buzer.de, abgerufen am 2.10.2026
- KlFzKV-BinSch § 2 Kennzeichnungspflicht – ELWIS / WSV, abgerufen am 2.10.2026
- Bootsanmeldung – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe, abgerufen am 2.10.2026
- BunBo Hausboote – BunBo, abgerufen am 2.10.2026