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Wer eine Axopar kaufen möchte, landet bei einer vergleichsweise jungen Marke, die in gut zehn Jahren ein eigenes Marktsegment aufgebaut hat: schnelle, schlanke Außenborder-Boote mit markantem, geradem Steven, die sich als „Adventure Boats“ verstehen. Diese Seite zeigt, woher die Werft kommt, welche Baureihen es gibt und was die Marke auf dem Gebrauchtmarkt auszeichnet. Die aktuellen Inserate und alle Modellseiten finden Sie direkt darunter.

Werftgeschichte: von Finnland in die Welt

Axopar wurde 2014 gegründet und brachte im selben Jahr die Axopar 28 als erstes Modell auf den Markt. Zu den Gründungspartnern gehört Jan-Erik Viitala. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Helsinki und ein Kreativ- und Entwicklungszentrum in Vaasa an der finnischen Westküste. Die Fertigung liegt seit Beginn in Polen, heute an den Standorten Słupsk und Augustów. Um die Produktion stärker selbst zu kontrollieren, hat Axopar den Composite-Hersteller Markos übernommen.

Laut Werft wurden seit dem Start mehr als 7.500 Boote ausgeliefert. Das Unternehmen nennt einen Umsatz von über 190 Millionen Euro, rund 1.200 Beschäftigte und ein Netz von mehr als 100 Händlern in über 50 Ländern. Seit 2025 führt Kari Kulojärvi das Unternehmen als CEO.

Die Baureihen im Überblick

Das Programm ist nach Länge in Fuß aufgebaut. Innerhalb jeder Größe gibt es mehrere Aufbauvarianten, die sich vor allem im Decksplan unterscheiden:

  • Axopar 22 und 25: Einstiegsgrößen, etwa als T-Top, Spyder, Cross Top oder Cross Bow. Beide gibt es auch als vollelektrische AX/E-Version.
  • Axopar 28 und 29: Mit der 28 begann 2014 alles, seit 2024 steht die Axopar 29 an ihrer Stelle im Programm. Varianten sind unter anderem XC Cross Cabin, CCX und Sun Top. Für Gebrauchtkäufer ist die ältere Baureihe interessant, Details finden Sie unter Axopar 28 kaufen.
  • Axopar 37 und 38: Die 37 ist das Volumenmodell der Werft. Nach Angaben von Axopar war sie 2024 das meistverkaufte Außenborder-Boot im Segment von 35 bis 40 Fuß. Mehr dazu unter Axopar 37 kaufen. Die 38 ergänzt sie mit größerem Platzangebot.
  • Axopar 45: Das Flaggschiff mit 13,90 m Länge, unter anderem als XC Cross Cabin, Cross Top und Sun Top erhältlich.

Eine Besonderheit ist die Zusammenarbeit mit Brabus Marine. Die Shadow-Modelle basieren auf Axopar-Rümpfen, sind deutlich stärker motorisiert und hochwertiger ausgestattet.

Axopar gebraucht: Was die Marke auf dem Markt ausmacht

Die Varianten-Logik ist für den Gebrauchtkauf das Wichtigste. Eine „37“ kann ein offenes Boot mit Sonnendach oder ein Boot mit geschlossener Kabine (XC Cross Cabin) sein, und das verändert Nutzbarkeit und Wert stark. Achten Sie im Inserat deshalb immer auf die genaue Bezeichnung, nicht nur auf die Zahl.

Weil alle Modelle mit Außenbordern fahren, entscheidet die Motorisierung über einen großen Teil des Werts. Prüfen Sie Betriebsstunden, Wartungsnachweise und ob ein Motor bereits getauscht wurde. Bei Doppelmotorisierung gilt das für beide Motoren. Ein gültiges Serviceheft des Motorenherstellers ist bei diesen Booten wichtiger als bei vielen Innenbordern, weil viele Eigner die Wartung selbst übernehmen.

Die Boote sind auf Tempo und Komfort bei Welle ausgelegt und werden oft sportlich gefahren. Bei der Besichtigung lohnt deshalb ein genauer Blick auf Rumpf und Kiel, auf Schäden nach Grundberührung und auf den Zustand von Polstern und Persenning. Eine Probefahrt bei etwas Welle zeigt am besten, ob Lenkung und Trimmung sauber arbeiten.

Axopar Preis: Orientierung aus aktuellen Inseraten

Gebrauchte Axopar halten ihren Wert im Vergleich zu vielen klassischen Sportbooten gut, auch weil die Marke stark gefragt ist. Eine Stichprobe privater und gewerblicher Inserate bei Kleinanzeigen am 02.10.2026 zeigt die Bandbreite: Eine Axopar 22 T-Top von 2023 war für 83.000 Euro inseriert, eine Axopar 24 T-Top von 2020 für 77.500 Euro (VB), eine Axopar 28 Cabin von 2015 für 108.900 Euro (VB) und eine Axopar 37 XC Cross Cabin für 298.000 Euro (VB). Das sind Angebotspreise, keine tatsächlichen Verkaufspreise, und die Stichprobe ist klein.

Einen Überblick über weitere Hersteller und Bootstypen finden Sie in der Kategorie Motorboot kaufen.

Modellübersicht

Häufige Fragen

Woher kommt Axopar?

Axopar ist eine finnische Marke mit Hauptsitz in Helsinki und einem Kreativ- und Entwicklungszentrum in Vaasa. Gebaut werden die Boote überwiegend in Polen, an den Standorten Słupsk und Augustów.

Seit wann gibt es Axopar?

Die Marke startete 2014 mit der Axopar 28. Nach Angaben der Werft wurden seitdem mehr als 7.500 Boote ausgeliefert.

Gibt es Axopar auch mit Elektroantrieb?

Ja. Unter dem Namen AX/E bietet Axopar die Modelle AX/E 22 und AX/E 25 mit vollelektrischem Antrieb an. Auf dem Gebrauchtmarkt sind sie bisher selten.

Quellen

  1. Company – Axopar Boats – Axopar Boats, abgerufen am 2.10.2026
  2. Axopar – Modellübersicht – Axopar Boats, abgerufen am 2.10.2026
  3. Axopar (Unternehmensartikel) – Wikipedia (finnisch), abgerufen am 2.10.2026
  4. Inserate „axopar“ (Angebotspreise) – Kleinanzeigen, abgerufen am 2.10.2026