Princess Yachts kaufen – alle Modelle & Inserate
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Wer eine Princess Yacht kaufen möchte, entscheidet sich für eine der bekanntesten britischen Motoryacht-Marken. Princess baut seit über 60 Jahren in Plymouth, und die Boote stehen für zeitloses Design, handwerkliche Verarbeitung und gute Seeeigenschaften. Diese Seite zeigt, wie die Werft entstanden ist, welche Klassen es gibt und worauf es bei einer Princess Yacht gebraucht ankommt. Inserate und Modellseiten finden Sie direkt darunter.
Werftgeschichte: Plymouth seit 1965
Princess wurde 1965 von drei Freunden, Brian Phillips, Cliff Viney und David King, als Marine Projects (Plymouth) Ltd gegründet. Das erste Modell hieß Project 31. 1981 übernahm der südafrikanische Unternehmer Graham Beck das Unternehmen, 2001 wurde es in Princess Yachts International umbenannt.
2008 verkaufte Beck 75 Prozent an L Capital, einen von LVMH und Groupe Arnault getragenen Fonds, der 2016 in L Catterton aufging. Im Februar 2023 kündigte die US-Beteiligungsgesellschaft KPS Capital Partners die Übernahme der Mehrheit an. Damals beschäftigte Princess rund 3.200 Menschen. Ende 2024 baute die Werft wegen steigender Kosten und Lieferkettenproblemen rund 250 Stellen ab, BOOTE nannte danach etwa 2.700 Beschäftigte.
Gebaut wird ausschließlich in Plymouth, verteilt auf fünf Standorte: New Port Street (seit 1965), Lee Mill, Langage, Coypool und South Yard, eine frühere Werft der Royal Navy, die Princess 2012 übernommen hat.
Die Princess Yachts im Überblick
Das Programm reicht von etwa 12 bis 29 Metern und ist in Klassen gegliedert:
- V-Klasse (Sportyachten): Die sportlichen Modelle ohne Flybridge. Den Einstieg bilden Boote um 40 Fuß, siehe Princess V39 kaufen und Princess V40 kaufen. Zum 60. Jubiläum hat Princess die V40 als Sonderedition neu aufgelegt. Größer sind Princess V52 kaufen, Princess V58 kaufen und Princess V62 kaufen. Im Test von BOOTE fuhr die V52 mit zwei Caterpillar-Dieseln zu je 715 PS 34 Knoten, die V62 mit zwei MTU-V8 zu je 1.268 PS 37 Knoten.
- S-Klasse (Sportbridge): Sportbridge-Yachten, etwa Princess S62 kaufen, Princess S65 kaufen und Princess S78 kaufen.
- F- und Y-Klasse: Die klassische Princess Flybridge in zwei Größenklassen, etwa Princess Y85 kaufen.
- X-Klasse: Die „Superfly“-Modelle mit besonders großer Flybridge, als Flaggschiffe der Werft.
- R-Klasse: Hochleistungsboote mit sportlichem Fokus.
Im Superyacht-Segment liegt zum Beispiel die Seite Princess 95 kaufen.
Princess Yacht gebraucht: was die Marke auszeichnet
Gebrauchte Princess Yachten gibt es in nahezu allen Größen der Werft. Weil Klassen und Modellnamen im Lauf der Jahre wechselten, lohnt ein genauer Blick auf Baujahr und Bezeichnung: Ältere Flybridge-Modelle tragen oft nur eine Zahl, etwa die Princess 75 Motor Yacht, neuere Boote haben den Klassenbuchstaben davor.
Den Wert bestimmen vor allem die Motoren. Princess setzt in vielen Modellen auf große Diesel von Herstellern wie Caterpillar, MTU oder MAN. Lassen Sie sich Betriebsstunden und Servicenachweise vorlegen, bei Doppelmotorisierung für beide Maschinen, und planen Sie eine Probefahrt mit Vollgas-Test ein. Ein Gutachter sollte Rumpf, Wellenanlage, Generator, Stabilisatoren und die Bordelektrik prüfen.
Da alle Princess in Großbritannien gebaut werden, kommen viele Gebrauchtboote von dort. Seit dem Austritt des Landes aus der EU ist der Steuer- und Zollstatus bei solchen Yachten besonders wichtig: Klären Sie vor dem Kauf schriftlich, ob die Yacht in der EU versteuert ist. Weitere Werften finden Sie in der Kategorie Motoryacht kaufen.
Modellübersicht
Häufige Fragen
Wo werden Princess Yachten gebaut?
Alle Yachten entstehen in Plymouth im Südwesten Englands. Princess betreibt dort fünf Werften, darunter den Stammsitz in der New Port Street und die ehemalige Marinewerft South Yard.
Wem gehört Princess Yachts?
Seit 2023 hält die US-Beteiligungsgesellschaft KPS Capital Partners die Mehrheit. Davor war Princess ab 2008 mehrheitlich im Besitz von L Capital, einem Fonds aus dem Umfeld von LVMH, der später in L Catterton aufging.
Was bedeuten die Buchstaben V, S, F, Y und X?
Sie stehen für die Klassen: V für offene Sportyachten, S für Sportbridge-Yachten, F und Y für Flybridge-Yachten, X für die großen „Superfly“-Modelle. Dazu kommt die R-Klasse mit Hochleistungsbooten.
Quellen
- Princess Yachts – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026
- KPS Capital Partners to acquire controlling ownership of Princess Yachts – KPS Capital Partners, abgerufen am 2.10.2026
- 60 Jahre Princess Yachts: Britische Werft legt die V40 neu auf – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Werft-News: Kündigungen bei britischer Luxusmarke Princess Yachts – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Princess V52 / V62 – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Princess S 65 – Neuvorstellung – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026
- Princess 75 Motor Yacht: neues Modell in der Flybridge-Linie – BOOTE, abgerufen am 2.10.2026