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Wer ein Buster Boot kaufen möchte, bekommt ein robustes Aluminiumboot aus Finnland, das für Angeln, Ausflüge und den Transport zur Ferienhütte gebaut ist. Typisch ist der stumpfe Bug, über den man bequem von vorn einsteigen kann. Diese Seite fasst die Geschichte der Marke, die Modellreihe und die wichtigsten Punkte für den Gebrauchtkauf zusammen. Inserate und Modellseiten finden Sie direkt darunter.

Geschichte: von Kello zu Buster

Die Vorgeschichte beginnt in den 1950er-Jahren im Eisenwerk Mariefors in Tuusula. Auf Initiative von Per-Håkan Carlander entstanden dort Aluminiumboote der Marke Kello. Das erste Modell, die gut drei Meter lange Kello 1, wurde im Oktober 1955 vorgestellt. Kello gilt als erstes Aluminiumboot Finnlands, insgesamt wurden fast 10.000 Stück verkauft.

Fiskars besaß das Werk Inha in Ähtäri seit 1917 und kaufte Mariefors 1963. 1973 beschloss der Konzern, die Bootsfertigung nach Inha zu verlegen. 1976 war der Umzug abgeschlossen, die ersten Boote hießen Fiskars 12 und Fiskars 14. Ein Jahr später bekam die Reihe den Namen Buster, das erste Modell war das Mini Buster. Anfang der 1980er-Jahre lag der Marktanteil von Buster in Finnland laut Hersteller bei über 30 Prozent.

Im Januar 2016 übernahm Yamaha Motor Europe die Bootsfertigung von Fiskars. Seitdem werden neue Modelle auf bestimmte Yamaha-Außenborder abgestimmt, die Motoren werden schon im Werk montiert und getestet. Das Infotainmentsystem Buster Q gehört bei allen Modellen außer den kleinsten zur Serie. Buster bezeichnet sich als größten Hersteller von Aluminiumbooten in Europa. Rund die Hälfte der Produktion geht in den Export.

Die Modellreihe

Die Namen orientieren sich an Kleidergrößen. Das aktuelle Programm reicht von Mini und Mini Sport über XS, XSr, S, M und L bis zu X, XL und XXL, dazu Varianten wie V Max und CC mit Mittelkonsole. Darüber stehen Magnum, SuperMagnum und Phantom, jeweils auch als Kabinenversion. Für 2027 kündigt Buster eine neue Generation der L-Modelle an.

Das bekannteste große Modell ist das Magnum, das es seit 1990 gibt. Die aktuelle vierte Generation ist laut Werft 7,20 Meter lang, 2,50 Meter breit und für acht Personen zugelassen. Mehr dazu unter Buster Magnum kaufen.

Buster gebraucht: was die Marke ausmacht

Ein Buster Aluboot gilt als langlebig. Nach Angaben des Herstellers sind von mehr als 130.000 gebauten Buster- und Kello-Booten die meisten noch im Einsatz. Aluminium nimmt kein Wasser auf und verträgt Stöße und Grundberührungen ohne bleibende Verformung. Deshalb sind auch ältere Boote noch gut zu finden. Wichtigster Markt ist Finnland, exportiert wurde unter anderem nach Deutschland, Schweden und Norwegen.

Wichtig beim Kauf: Ein Modellname sagt allein wenig. Viele Buster gab es in mehreren Generationen mit unterschiedlichen Maßen. Das Magnum etwa war in der ersten Generation (1990 bis 2001) 6,20 Meter lang und für maximal 150 PS ausgelegt, die aktuelle Generation misst 7,20 Meter und verträgt 225 PS. Prüfen Sie daher:

  • Baujahr und Generation: Mit der Rumpfnummer (HIN) lässt sich das Baujahr klären. Vergleichen Sie Maße und maximale Motorleistung mit den Werftdaten.
  • Motor: Betriebsstunden, Service und ob die Leistung zur Zulassung des Rumpfs passt.
  • Rumpf: Dellen, Risse an Schweißnähten und Schäden im Kielbereich.
  • Antifouling: Aluminium braucht ein passendes Antifouling. Buster bietet dafür AluSafe an und rät, die Wahl mit dem Händler abzustimmen. In anspruchsvollen Seerevieren kann laut Buster zusätzlich mechanische Reinigung nötig sein.
  • Elektronik: Bei neueren Booten die Funktion von Buster Q und Kartenabo.

Ein Buster gebraucht zu kaufen, lohnt sich gerade für Angler und Familien, die ein pflegeleichtes Boot für viele Jahre suchen. Weitere Boote für das Angeln finden Sie unter Angelboot kaufen.

Modellübersicht

Häufige Fragen

Wo wird Buster gebaut?

Alle Buster-Boote entstehen bei Inha Works in Ähtäri in Finnland. Das Werk beschäftigt laut Buster rund 125 Menschen und kann mehr als 5.000 Boote im Jahr bauen.

Wem gehört Buster?

Seit Januar 2016 gehört Buster zu Yamaha Motor Europe. Vorher war die Bootsfertigung Teil des finnischen Konzerns Fiskars.

Wie lange hält ein Buster Aluboot?

Nach Angaben von Buster sind von den mehr als 130.000 gebauten Buster- und Kello-Booten die meisten noch in Gebrauch, teilweise sogar Kello-Modelle aus den 1950er-Jahren. Aluminium nimmt kein Wasser auf und verträgt Grundberührungen ohne bleibende Verformung.

Quellen

  1. Historik – Buster (Inha Works), abgerufen am 2.10.2026
  2. Bustermodellerna genom tiderna – Buster (Inha Works), abgerufen am 2.10.2026
  3. Höjdpunkter – Buster (Inha Works), abgerufen am 2.10.2026
  4. Buster Modelle – Buster (Inha Works), abgerufen am 2.10.2026
  5. Buster (Boote) – Wikipedia, abgerufen am 2.10.2026